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Dormagen ist eine kreisangehörige Stadt im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein Westfalen. Die Stadt liegt am Rhein und hat aufgrund ihrer über 2000-jährigen Besiedelung viel zu erzählen. Durch zahlreiche Denkmäler kann man die Geschichte Dormagens verfolgen. Für Wertermittlungen eine Herausforderung, wäre die Katholische Pfarrkirche St. Michael. Auf einem Gräberfeld aus dem dritten Jahrhundert nach Christus, mit Römergrab und fränkischen Gräbern, stand an diesem Platz eine christliche Saalkirche. Es folgte ein romanischer Bau Ende des 12. Jahrhunderts von deren Turm drei Stockwerke erhalten sind. Es folgte ein gotischer Bau der 1888 durch einen neugotischen Bau ersetzt wurde. 1968 konnte die Kirche nicht mehr renoviert werden und wurde neu gebaut, wo der Denkmalgeschützten Turm und die noch nutzbare Bausubstanz mit einbezogen wurden. So entstand eine Kirche mit vielen Gegensätzen. In der Pflasterung vor dem Kirchturm sind die Grundrisse der beiden alten Kirchen eingelassen.

Das restaurierte historische Rathaus steht in der Innenstadt und dient heute nur noch Repräsentationen und Trauungen. Vor diesem Rathaus ragen die Überreste der Kastellmauer heraus. Im ersten Obergeschoss kann man hier eine kleine Römerausstellung ansehen. Die römische Geschichte kann hier bei einem Model des antiken Reitlagers verfolgt werden. Dormagen ist auch die Stadt der Wegkreuze. Das Stadtgebiet verfügt über 70, meist aus ausgenieschten Steinsockel aus dem 18. Jahrhundert. Für Sachverständige für Immobilien ist auch der Römerkeller in Dormagen beachtenswert. Hier präsentieren sich viele Fundstücke die bei Ausgrabungen in der Stadt auftauchten. Neben dem Rheinanlegeplatz entlang der Stadtmauern stehen der mächtige Rheinturm der 1388 erbaut wurde, der Juddeturm mit seiner barocken Haube und eine Windmühle mit original hölzernem Mahlwerk aus dem 17. Jahrhundert. Die Stadtbefestigung, die Burganlage und die Siedlung sind mit Nummer 5.02 und 5.10-5.11 eingetragene Bodendenkmäler, was bei Wertermittlungen beachtet werden muss. Zu den bedeutendsten Bauwerken in der Region gehört das Kloster Knechtsteden. Die romanische Gewölbebasilika wurde 1130 von Prämonstratensern erbaut. 1869 wurde das Kloster, nach einem Großbrand, von Spiritanern neu aufgebaut und steht seit dem unter ihrer Leitung. In diesem autonomen Klosterdorf fanden jahrelang rund 450 Menschen eine Heimat. Heute findet man hier neben seelsorgerischen Einrichtungen auch Kunstwerkstätten, Künstlerateliers, Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie und Schulen. Als mittelalterliche Klosteranlage ist das Gelände auch eingetragenes Bodendenkmal mit der Nummer 5.07, was für Gutachten sehr wichtig ist.

Im waldarmen Rhein-Kreis Neuss besitzt die Stadt die meisten Waldgebiete. In Dormagen stehen mehr als ein Achtel der Stadt unter besonderen Schutz der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie für gefährdete Tier- und Pflanzenarten in Europa. Erwähnenswert ist dazu auch der Tannenbusch, der Familien eine gute Erholungsmöglichkeit gibt. Hier findet man auch einen Trimmdichpfad, einen Spielplatz, einen kleinen Tierpark und ein Geopark. Weitere Attraktionen sind die Märchenspiele, auf der Freilichtbühne. Sie finden im Zwinger des ehemaligen Schlosses Friedestrom statt. Durch Dormagen läuft auch die „Kaiserroute“. Das ist ein überregionaler ausgewiesener Radwanderweg, der von Aachen bis nach Paderborn führt.